ALIMENTE UND UNTERHALTSZAHLUNGEN

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SCHEIDUNGSHILFE.AT finanziert Ihr Scheidungsverfahren. Einfach, schnell, rsikolos

 

„Setzen Sie Ihr Recht durch. Wir übernehmen das Risiko“

Unterhaltszahlungen, auch Alimente genannt werden in Österreich über Geldleistungen ausbezahlt.
Es besteht die rechtliche Verpflichtung der Elternteile, für den Unterhalt der Kinder zu sorgen. Durch den Kindesunterhalt werden sämtliche Kosten wie Kleidung, Essen, Wohnung sowie die Schul- und Freizeitkosten abgedeckt. Jener Elternteil bei dem das Kind nicht regelmäßig wohnt ist zu diesen Leistungen verpflichtet.

Die Alimente solle die Bedürfnisse der Kinder abgedeckt werden. In Österreich sind die Zahlungen an das Kind bis zur Volljährigkeit zu bezahlen.

Wenn das Kind etwa Studium betreibt, werden die Zahlungen ab diesem Zeitpunkt direkt an das Kind getätigt.

Um hier keine Fehler zu machen ist man gut beraten sich dementsprechend von einem Rechtsanwalt (Fachbereich Familienrecht) informieren zu lassen. Diese Fragestellungen treten regelmäßig im Rahmen eines Scheidungsverfahren in Erscheinung, weshalb SCHEIDUNGSHILFE.AT Ihr richtiger Partner auch im Rahmen des Unterhaltsstreits ist.

Durch unsere Erfahrung in diesem Rechtsbereich können wir einfach.schnell.risikolos im Zuge Ihrer Anfrage überprüfen und Ihnen mitteilen, ob wir Ihren Rechtsstreit und Ihr Eheverfahren in Verbindung mit einem allfälligen Unterhaltsstreit mitfinanzieren.

Um Ihren gesetzlichen Unterhalt zu berechnen, müssen Sie über das monatliche Nettoeinkommen (inkl. Sonderzahlungen) des Ehepartners, der zur Zahlung verpflichtet werden soll, Bescheid wissen. Der Scheidungspartner wird verpflichtet jegliche Änderungen in Bezug auf seine Einkommensverhältnisse bekannt zu geben. Schwierigkeiten können Sich ergeben, wenn Ihr Ehepartner Selbstständig ist, oder im Rahmen von Kapitalgesellschaften Vermögenswerte hält. An dieser Stelle ist besonders professionelle Hilfe und Beratung ratsam.

Anhand der neuen finanziellen Lage erfolgt eine Neuberechnung der Unterhaltshöhe.

Der Unterhalt bemisst sich in Österreich grundsätzlich am Alter des Kindes. Zusätzlich spielt die Erwerbstätigkeit des unterhaltspflichtigen Elternteils eine wichtige Rolle und wird anhand der Prozentsatzmethode berechnet. Hierfür hat die Rechtsprechung folgende Prozentsätze in der Alimente-Tabelle festgelegt:

Kinder bis sechs Jahre stehen 16% des Nettoeinkommens zu

von 6-10 Jahre: 18%

von 10-15 Jahre: 20%

über 15 Jahre: 22%

Der Kindesunterhalt kann jedoch verringert werden, wenn sich der unterhaltspflichtige Elternteil über die festgelegten Umgangsrechte hinaus um das Kind kümmert.

Sind mehrere Unterhaltsberechtigte Personen (zB eine geschiedene Ehefrau, für der der Unterhaltsverpflichtete bereits Zahlungen leisten muss) vorhanden, so sind folgende Abzüge vorzunehmen:

  • Für jedes weitere Kind unter 10 Jahren: 1 %
  • Für jedes weitere Kind über 10 Jahren: 2 %
  • Für die Ehegattin/den Ehegatten je nach eigenem Einkommen: Zwischen 0 und 3 %.

 

Der Kindesunterhalt kann jedoch verringert werden, wenn sich der unterhaltspflichtige Elternteil über die festgelegten Umgangsrechte hinaus um das Kind kümmert.

 

Auch kann es zu einer Kürzung des Kindesunterhalts kommen, wenn das Kind nachweislich keine Anstrengungen für seinen eigenen Lebensunterhalt aufzukommen unternimmt. Dies trifft auch zu wenn das Kind nicht in der Lage ist ein eigenständiges Leben zu führen und verweigert einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. In jenen Fällen ist es möglich  die Alimente in Österreich kürzen.

 

Wenn das Einkommen des Unterhaltspflichtigen besonders hoch ist, gibt es bei der Unterhaltsbemessung Grenzen. Jährlich kommt es zu einer Änderung der Höhe des Regelbedarfes. Dieser Regelbedarf ich vom Alter des unterhaltsberechtigten Kindes abhängig.

Unterhatszahlungen nach einer Scheidung müssen nicht zwingend gezahlt werden. Grundsätzlich sind die Eheleute zu gegenseitigen Unterhaltszahlungen in Österreich verpflichtet. Die Scheidungsart bestimmt jedoch die Höhe der Leistungen.
Sofern sich die Scheidungspartner nicht durch einen Vertrag über die Höhe der Unterhaltszahlungen einigen können, kommt der Gesetzgeber mit seinem Regelungswerk ins Spiel. Durch das Unterhaltsgesetz kann es dann vorkommen, dass nur ein Partner in die Verantwortung zur Zahlung genommen wird. Die Höhe der Zahlungen wird durch den Gesetzgeber geregelt.

Anfrage

“Wer nicht kämpft, hat schon verloren.”